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Biopsie & Feinnadelaspiration

Bei unklaren Schwellungen, Raumforderungen oder Tumoren kann es notwendig sein eine Gewebsprobe zu entnehmen. Diese wird daraufhin in einem Labor untersucht und abgeklärt ob das entnommenen Gewebe gutartig oder bösartig ist.

Was ist eine Biopsie?

Ein kleiner Eingriff zur Entnahme von Gewebe. Dieser kann entweder chirurgisch erfolgen oder mit einer speziellen Biopsie-Nadel . Die Nadelbiopsie ist schonender, birgt weniger Risiken und hinterlässt keine großen Narben. Eine lokale Betäubung sorgt für einen möglichst schmerzlosen Eingriff.

Eine Nadelbiopsie sollte wenn möglich ultraschallgezielt durchgeführt werden. Aufgrund der ständigen Sichtkontrolle durch den Ultraschall können die herkömmlichen Komplikationen einer Biopsie (wie etwa die Verletzung eines angrenzenden Gefäßes) minimiert werden.

Was ist eine Feinnadelaspiration?

Bei dieser wird eine sehr dünne Nadel verwendet um einzelne Zellen zu gewinnen. Die Zellen werden durch die Nadel angesaugt und anschließend zytologisch untersucht. Dabei ist das Verfahren der Feinnadelaspiration praktisch schmerzfrei und besonders schonend.

Wie lange dauert eine Biopsie?

Der Eingriff selbst dauert meist nur wenige Minuten. Mit Vorlaufzeit sollten jedoch etwa 45 Minuten eingerechnet werden.

Wann sollte eine Biopsie durchgeführt werden?

  • bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor in der Bildgebung
  • wenn Bösartigkeit bildgebend nicht sicher ausgeschlossen werden kann

Bei diesen Veränderungen können wir eine Biopsie oder Feinnadelaspiration durchführen:


  • Unklare, oberflächliche Tumore
  • Auffällige Lymphknoten (z.B. Hals, Achsel, Leise)

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